Oryx Antilope

Namibia FlaggeNamibia – Der Diamant Afrikas

Namibia-KarteAn der Küste Südwestafrikas zwischen Angola im Norden und der Republik von Südafrika im Süden liegt das seit dem Jahre 1990 unabhängige Namibia. Die Namib, der Wüstenstreifen, der sich in 80 - 120 Kilometer Breite entlang der Atlantikküste über die Länge des Landes erstreckt und auch den Charakter des Landes prägt, hat dem Land seinen Namen gegeben.

In der Sprache der Nama, die im Süden des Landes leben, bedeutet er soviel wie die „Große Leere“, und das ist es auch, was die Besucher des Landes, die aus der Enge der Großstädte in Europa kommen, so sehr beeindruckt: Die Weite des Landes, die klare Luft und der meist ungetrübte Sonnenschein.

NamibwüsteLand zwischen zwei Wüsten

Man könnte Namibia auch das Land zwischen zwei Wüsten nennen, der Namib im Westen und der Kalahari im Osten. Es ist ein trockenes Land, denn ständig Wasser führende Flüsse, hier Reviere genannt, sind nur die Grenzflüsse, der Oranje im Süden und der Kunene und der Okavango im Norden. Alle anderen Riviere führen nur während und nach den seltenen starken Regenfällen Wasser,  oft sehr stark und reißend und auch nur für Stunden oder Tage. Aber Vorsicht beim Durchqueren solch laufender Reviere ! Die Regenzeit dauert, falls sie überhaupt kommt, von Anfang Dezember bis Mitte April. Das schönste Weihnachtsgeschenk für den Farmer ist, wenn der Regen tüchtig auf das Wellblechdach seines Hauses trommelt.

Namibia lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, vornehmlich der Weidewirtschaft. In der Mitte und im Norden des Landes wird Rinderzucht und im Süden des Landes Schafzucht betrieben. Industrie findet man nur vereinzelt und dadurch auch keine Luftverschmutzung. Infolge des Fischreichtums im kalten Benguelastrom gibt es an der Küste Fabriken, die Fische und Langusten verarbeiten. Im Norden werden in der Minenstadt Tsumeb Kupfer und andere Metalle abgebaut, in der Mitte des Landes, östlich von Swakopmund, Uran im Tagebau und an der Grenze zu Südafrika Diamanten in einem eigenem Sperrgebiet bei der Wüstenstadt Oranjemund.

OvahimbaBevölkerung

Die Gesamtbevölkerung des Landes, deren Zahl nur geschätzt werden kann, weil es keine exakten Zählungen gibt, beläuft sich auf 2 bis 3 Millionen und das bei einer Fläche, die zweieinhalbmal so groß ist wie die heutige Bundesrepublik Deutschland. In Windhoek, der Landeshauptstadt, leben ungefähr 300 000 Menschen. Etwa 70 000 Einwohner sind Weiße, und zwar hauptsächlich afrikaans sprechenden Buren, Deutsche und Engländer. Englisch ist die offizielle Amtssprache, doch mit Deutsch kann man sich fast überall zurechtfinden. Es gibt auch deutsche Schulen im Lande, und an der Höheren Deutschen Privatschule können Schüler das deutsche Abitur ablegen.

Den zahlenmäßig größten Anteil der Bevölkerung stellen die Ovambo im Norden. Dort ist aufgrund des stärkeren Regenfalls Ackerbau möglich. Die Herero in der Mitte des Landes dagegen sind reine Viehzüchter. Ein ihnen verwandter Stamm sind die Ovahimba, die im schwer zugänglichen Kaokoveld leben. Der Süden des Landes ist die Heimat der Nama, zumeist Schaf- und Ziegenzüchter, die eine für Europäer schwer verständliche Sprache mit vielen eigenartigen Schnalzlauten sprechen. Diese sprechen auch die Damaras im gebirgigen Westen Namibias. Im östlichen Grenzgebiet leben die San, auch Buschleute genannt, die sich nur schwer von ihrer uralten Lebensweise als Jäger und Sammler trennen können.

Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Adressen:

  • www.namibiatourism.com.na (Namibian Touris Board)
  • www.az.com.na (deutsche Tageszeitung mit einer Tourismusbeilage)
  • www.wikipedia.de

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